Autoren Heute: Neue Literatur


* Generelles * Roman * Hörspiel * Biografie * Anthologie * Drama * Kurzgeschichte * Fantasy * Gedichte * Kinderbücher * Krimis * Sachbuch * Science-Fiction * Verlage

Gedichte

Home

Schwachstellen
Schland - Ohr-Ratorium
Kunterbunte Welten der Sabine Fenner
Schwachstellen
Denkspur
Träume
Tattoo
... und immer wieder gedichte und lieder
Die Eisprinzessin
Gerne
Nachtfalterdepressionen
Amaryll
Mondlied
Maskengesicht
"Der Maler" und "I den t i taet i den t i taet"
Medienvielfalt
Dagegen
Faszikel
Wolkenflieger
Letternmusik
Frühlingszauber
Rose im Herbst
Ohne Rückgrat und Tausendfüßlers Alptraum
Elektronorma - ein Ausstellungsprojekt
Die Kunststiftung NRW fördert: »Gedichte«
Ein PORSCHE geht auf Reisen
Untergang
Lebenszeichen oder Nichts als Heuchelei
Dichterloh
Im Meer
Unsichtbarer Haiku (5)
Schwachstellen
Zeichenschreiber / Schreibzeichen
Weihnachtliches
Traurige Gedanken
Cuckoo Madame
Neuen Text eingeben

Kontakt
Haftung
Impressum


Die Top100 Literatur-Seiten im
Netz
Literatur und
Wissenschaft

Online Bücher
Die Hundert Besten!

Mit Unterstützung der Linux Consultants am Bodensee:Bodenseo,
									 Linux
									 Kurse
									 und Schulungen
Linux-Seminare und Kurse
Schulungen, Entwicklung und Suchmaschinenoptimierung
Kurse für Privatpersonen und Firmen. Linux ist auch für Autorinnen und Autoren das bessere Betriebssystem. Lernen Sie in einem Kurs damit umzugehen.
Auf der Suche nach einem neuen Job? Sie brauchen Hilfe bei der Bewerbung? Dann sind Sie bei Bewerbung-Hilfe.net richtig.

Faszikel



FaszikelEin Bild beschreiben heißt auch, es mit Schrift zu übermalen. Die Beschreibung übersetzt es in ein anderes Medium. Die Struktur des Textes ist: Ein Bild stellt das andere in Frage. Eine Schicht löscht die vorige jeweils aus, und die Optiken wechseln. Dem bildenden Künstler Haimo Hieronymus und dem Schriftsteller A.J. Weigoni geht es in ihrer Arbeit um die Übersetzung in andere Medien, um die Bildung von Schichten, die simultan und konsekutiv, Gedichte sichtbar/hörbar machen - wechselnde Optik, die schließlich auch den Betrachter heilsam in Frage stellt.


Das Bild ist Materie, kein Anschauungsmaterial. Material, das zerstört werden kann, um es neu zu fügen, andere Gedanken zu formulieren, neue Zusammenhänge zu erschließen. Der Tastsinn des Beschauers wird angeregt, um wieder negiert zu werden. Dabei entsteht kein Schock, sondern ein subtiler Dialog zwischen Bild und Betrachter, zwischen Materie und Fügung. Anstatt eines beliebigen Dekors der Geschwindigkeit entsteht eine leise Schwingung, eine Vibration in der Oberfläche von Bild und Text. Diese fügt das Bild zusammen, nicht Linien oder Linienkonstrukte für sich: Sie sind eingebunden in eine Gesamtabsicht der Komposition. Aufgelöste Flächen in beständigem Schwingen, im Gespräch und Streit mit den Lineaturen.


Haimo Hieronymus und A.J. Weigoni gehen bei diesem Projekt vom Virtuellen ins Materielle und zielen auf ein älteres Speichermedium, das mittels neuer Medien hergestellt wird und mit analogen Medien zur gebundenen Form findet. Die Entstehung einer Einheit von Schrift und Bild untersuchen Haimo Hieronymus und A.J. Weigoni im Medium des Computers und setzen sie im Neheimer Atelier um. Die "digitale Manufaktur" produziert ein »Faszikel«.


Matthias Hagedorn


Beitrag von: Matthias Hagedorn, Matthias-Hagedorn@gmx.de, www.weigoni.de


© Copyright 2003 - 2005, Bernd Klein