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HungerMarc Hecht
Die Dinge wurden kurios. Er saß in der Küche und hatte
Hunger. Und er hatte kein Geld mehr. "Hunger, man soll es nicht
glauben", murmelte er, und er öffnete noch
mal die Schränke, sah noch einmal nach - es war jedoch beim besten
Willen nichts zu machen. Bis auf eine Konserve mit geschälten
Tomaten
waren die Regale leer. Im Kühlschrank lag ein kleiner Rest Butter
und
ganz hinten stand ein fast leeres Glas Salzgurken. Geschälte
Tomaten -
ohne alles - oder ein Stück Butter - sollte er das vielleicht
essen?
Nein, dann lieber gar nichts.
Mutlos saß er am Küchentisch und starrte
zu Boden.
Was für eine verfahrene Situation! "Man hungert heute nicht mehr",
sagte er sich noch einmal, flehentlich fast, als ließen sich die
Regale
allein durch diese Feststellung wieder füllen. "Man hungert heute
nicht
mehr. Jedenfalls nicht in Berlin. Das ist albern!"
Verzweifelt blickte er umher. Natürlich, er müsste nicht
hungern. Er
müsste in eines dieser Ämter gehen, sich melden - erwerbslos
melden -
und dann bekäme er Geld. Müsste nicht mehr hungern. Und
müsste auch
nicht hilflos zusehen, wie die vielen Kleinigkeiten des Lebens
plötzlich zu Bedrohungen wurden, jede für sich groß und
gefährlich:
abgelaufene Schuhsohlen! Nichts war schlimmer als abgelaufene
Schuhsohlen. Und vor einigen Tagen hatte er versucht, sich die Haare
selbst zu schneiden. Sie standen ab, seine Haare, ungepflegt, in allen
Richtungen, vorn und hinten zu lang und an den Schläfen hingen sie
schon über die Ohren und er bekam sie kaum noch glatt
gekämmt. Er hatte
in den Spiegel geblickt, die Schere dann jedoch wieder weggelegt und
sich nicht getraut.
Und er war wunderlich geworden: Beim Bäcker hatte er nach
Kuchenresten
gefragt. Früher, als Kind, hatte er Kuchenreste bekommen, kurz vor
Feierabend, wenn die Bäcker die Regale leerten. Für 20
Pfennige, eine
große Masse Kuchenreste.
Heute aber gab es keine Kuchenreste mehr. Die Verkäuferin hatte
ihn
angesehen, verwirrt. Und auch ein paar ältere Damen, die Kundinnen
hinter ihm, maßen ihn ab und blickten schließlich
verächtlich an ihm
vorbei.
Und jetzt saß er hier, in der Küche,
zusammengesunken. Und wie er es auch drehte und wendete: Er hatte kein
Geld mehr. Und er hatte Hunger.
Nein, er wollte nicht zu diesen Ämtern. Das
wäre ja
die letzte Bankrott-Erklärung, die Allerletzte! Immerhin hatte er
seinen Beruf von sich aus gekündigt. Einen guten Beruf, als
Redakteur.
Kein Mensch hatte ihn dazu gezwungen. Er hatte seine Arbeit nicht
"verloren", er war nicht "abgewickelt" worden, - nein, er hatte den Job
aufgegeben. An der Garderobe abgegeben, sozusagen. Um richtig zu
schreiben. Und alle hatten sich gewundert. Warum denn nur? Besser ginge
es doch gar nicht! Und schreiben könne man doch auch "nebenbei..."
Mit 20 000 war er an den Start gegangen. Das war immerhin so
hängen
geblieben, in den Jahren als Redakteur. Und er hatte sich reich und
unverwundbar gefühlt. Aber nun war die Zeit davon gerast, das Geld
war
weg - er war umhergereist - und er hatte nichts zuwege gebracht. Kaum
etwas, jedenfalls, nicht annähernd das, was man einem Verlag als
Manuskript anbieten könnte. Skizzen, Pläne, Gedanken,
bestenfalls die
grobe Richtschnur für einen Roman, mehr nicht. Und ein Jahr war
jetzt
vergangen! Wütend starrte er zu Boden.
Vor kurzem hatte er eine Geschichte gelesen. Eine
kleine Geschichte von Kesten, der erzählte, wie er einmal Gerhart
Hauptmann zum Bahnhof begleitet hatte. Hauptmann war da schon ein alter
Mann und der Zug war überfüllt. Trotzdem hatte sich der alte
Mann
sofort auf seinen Sitz gezwängt, hatte Papiere und einen Stift aus
der
Tasche gekramt und sich an seine Arbeit gemacht. Als der Zug ausfuhr,
war er schon ganz vertieft und hatte zum Abschied nicht einmal mehr
aufgeblickt. Hauptmann hatte gearbeitet, zielstrebig.
Gleichgültig, wie
laut und beengt die Umgebung auch sein mochte. Wie es sich
gehörte. So
geht man mit der Zeit um!
Aber er selbst? Ein ganzes Jahr war verstrichen! Und jetzt saß er
in
seiner Küche und hatte Hunger. Hilflos sah er sich um, hing
Gedanken
nach, Fetzen von Gedanken, floh vor der traurigen Situation, erging
sich in Betrachtungen: "Es geht schnell zu Ende", dachte er zum
Beispiel, "...wenn es einmal soweit ist, geht es schnell. Nicht langsam
und schleichend - nein, mit Karacho. Ganz plötzlich fehlt's an
allem....und man kommt nicht mehr zur Ruhe." Die Miete war jetzt den
zweiten Monat überfällig. Jeden Tag konnte der Vermieter vor
der Tür
stehen. Hin und her sprangen seine Gedanken, eilten von Sorge zu Sorge:
"...und sie werden mir auch noch den Strom abdrehen! Den Strom, die
Heizung - alles was man abdrehen kann, wenn nicht mehr gezahlt wird...
und nicht einmal versichert bin ich noch, wenn ich jetzt stolpere und
mir ein Bein breche? ...Man darf ja gar nicht daran denken...." Zum
Verzweifeln war das alles, er fühlte sich müde und weidwund.
Und er
hatte Hunger.
Der Hunger kann ausgeschaltet werden, wenn man nachdenkt - aber
irgendwann meldet er sich natürlich immer zurück.
Immerhin gab es viel zu bedenken. Jeder Tag war jetzt voller Gefahren,
überall lauerten Miseren, Schwierigkeiten.
Es wurde Frühling. Die Sonne schien hell in die großen
Fenster und
tauchte alles in ein gleißendes, lebensfrohes Licht; die
Bäume blühten,
es wurde grün - aber in diesem Jahr konnte er sich kaum erfreuen,
am
ewigen Wunder; seine Geldsorgen übertünchten alles, er hatte
keinen
Blick dafür. Ruhelos war er auf- und abgegangen, aufgewühlt,
hilflos.
Endlich verließ er die Wohnung, entschlossen, und marschierte
davon.
*
Gerüste, Kräne und Baustellen prägten damals die Stadt.
Am Potsdamer
Platz ragten längst schon stolz die Wolkenkratzer in den Himmel,
das
neue Kanzleramt war gebaut, der Reichstag renoviert, der Lehrter
Bahnhof begann neue Dimensionen anzunehmen - alles erstrahlte in neuem
Licht; aber im Kleinen wurde noch überall gebaut und erneuert.
Ganze
Straßenzüge waren damals eingerüstet, im Ostteil der
Stadt, Handwerker
waren am Werk, emsig, an diesem hellen Maitag atmete die Stadt
anpackenden Elan, Aufschwung und Neubeginn, Hoffnung und Zuversicht -
er aber marschierte durch diese Stadt, taumelnd fast, und spürte,
wie
er immer tiefer sank, wie er seine Kraft, seine Zuversicht immer mehr
verlor. Niedergeschlagen marschierte er Unter den Linden entlang,
über
die Engels-Brücke, sah die weißen Ausflugsdampfer auf der
Spree, voller
Menschen an Deck, die gespannt, in Ausflugsstimmung umhersahen,
fotografierten, fröhlich waren.
Vom Zeughaus marschierte er bis runter zum Brandenburger Tor. Er kam an
einem Bratwurst-Stand vorbei und der Grillgeruch der Würste stieg
ihm
in die Nase. Er schritt schneller voran, verbissen, und endlich fand
er, wonach er suchte: Ein Mann spielte Saxophon, direkt am Pariser
Platz. Der Mann trug einen grauen Mantel, und sein Instrument war arg
lädiert, an vielen Stellen war der Lack ab vom Saxophon. Vor sich
hatte
der Mann den Instrumentenkasten gelegt, aber nur wenige kleine
Münzen
verloren sich darin. Variationen waren es, immer wieder die gleichen
Töne, Tonleitern rauf und runter, ohne Anfang und Ende, es klang
gefällig, insgesamt jedoch blieb es viel zu beliebig, um wirklich
die
Menschen zum Aufhorchen und Bleiben zu bekommen.
Er stand vor dem Mann, hörte eine Weile zu, ging ein Stück
weit weg,
sah aus der Entfernung zu... die Touristen fotografierten und staunten,
vor der Quadriga und dem Brandenburger Tor, und beachteten den
Saxophonspieler dabei kaum.
Er hatte sich zurecht gelegt, dass auch er vielleicht Saxophon spielen
könnte, auf der Straße. Er spielte ganz leidlich; allerdings
hatte er
seit einer Ewigkeit keine Praxis mehr darin. Aber dennoch - einen
Versuch war es jetzt wert.
Zuvor jedoch wollte er sich die Sache ansehen, bevor er selbst
loslegte. Und was er sah, machte ihm kaum Mut. Hier, auf dem Pariser
Platz, war es ganz unmöglich. Hier wurde man zu wenig beachtet.
Was ist
schon ein abgerissener Saxophonspieler gegen das Brandenburger Tor? Er
beschloss, wenn überhaupt, weiter oben zu spielen, an der Ecke zur
Friedrichstraße.
Und wenn ihn jemand erkannte? Nicht auszudenken! "Ich müsste einen
Hut aufsetzen", hatte er überlegt, "und eine Sonnenbrille."
Nach einiger Zeit wusste er zumindest, wie man es am
besten anstellte. Den größten Erfolg hatten die Musikanten,
die ein
tragbares CD- oder Cassettengerät bei sich hatten, die
gängige Musik
durch ihre Anlagen spielten und dazu improvisierten. Man hatte einen
doppelten Effekt dadurch - und die Blicke der Passanten richteten sich
viel schneller auf Einen.
Aber woher sollte er so ein Gerät nehmen? Kaufen kam zur Zeit ja
nicht
in Frage. Er verwarf die Idee mit dem Saxophon. Müde ging er
wieder
nach Hause.
*
"Hunger, man soll es nicht glauben. Romantisch war
das ja geradezu, trivial. Albern! Hamsun hatte Hunger, aber das war vor
mehr als 100 Jahren... und in Norwegen." Er ging durch die Wohnung,
ruhelos, hatte den Punkt erreicht, an dem das Elend
übermächtig wird.
An dem es vorbei war, mit der Ruhe. Selbst auf die Arbeit konnte er
sich nicht mehr konzentrieren. Den vierten Tag hatte er nicht gegessen,
den zweiten Tag nicht mehr geschrieben, keine einzige Zeile. Es war
plötzlich gar nicht mehr daran zu denken. Die Gedanken kreisten
nur
noch um eine Frage: Was tun?
Und um den Hunger.
Um den Durst nicht, Wasser gab es ja.
Aber er hätte sich gern mal wieder richtig
besoffen.
Um alles für einen Abend zu vergessen. Und er hätte gern
geraucht.
Gesoffen und geraucht, wie früher, in den guten Tagen. Damals
hatte er
für eine Havanna-Zigarre so viel Geld ausgegeben, wie heute
für eine
ganze Woche Proviant. Wütend könnte man werden, rasend vor
Wut, alles
war so furchtbar falsch gelaufen, man war einem schönen Traum
hinterher
gerannt. Schriftsteller - Größenwahn! Ein paar Nummern zu
groß. Und
jetzt waren sie da, der Hunger und das Elend.
Er ließ sich schwer auf einen Stuhl fallen,
sein
Blick fiel auf die Armbanduhr. Natürlich - die Uhr! Es schoss ihm
durch
den Kopf. Der Geistesblitz, das war's! Schnell stand er auf, ging durch
die Wohnung, kramte in Schubladen - und kehrte schließlich
zurück in
die Küche, legte seine Schätze auf den Tisch. Die Uhr - von
Gucci - der
goldene Füllfederhalter - die goldenen Manschettenknöpfe. Was
könnte er
dafür bekommen? Er starrte auf die Sachen, überlegte, stand
mit einem
Ruck auf, steckte alles in die Tasche und verließ wiederum die
Wohnung.
Zum zweiten Mal an diesem Tage. Ihm war flau im Magen. Alles war
unwirklich.
*
Er hatte kein Geld mehr für die Bahnfahrt -
trotzdem
fuhr er bis ans andere Ende der Stadt. Schwarz. Niemand sollte ihn
sehen, treffen, zufällig. Mulmig war ihm auf der Fahrt, aber
schließlich ging es gut.
Am Theodor-Heuss-Platz stieg er erst wieder aus. Zweimal umkreiste er
dann das Leihhaus, direkt am belebten Platz lag der Eingang und es
flanierten immer viele Menschen daran vorbei. Schließlich nahm er
jedoch seinen Mut zusammen, steuerte auf den Eingang zu, öffnete
die
Tür und verschwand schnell.
Das Leihhaus lag im ersten Stock. Er stieg die Stufen hinauf. Im Geiste
sah er verzweifelte Menschen vor sich, gleich, in wenigen Sekunden. Vor
ihm in einer langen Schlange. Verzweifelte Menschen, die Ihr Gold,
ihren Schmuck, ihre Habseligkeiten verpfänden müssen - und am
Schalter
sitzt ein alter böser und geiziger Mann, mit einer Lupe am Auge,
mit
Habichtsblick - und beäugt das Gold, den Schmuck - oft in den
schönsten
Stunden des Lebens bekommen, bei Hochzeiten, Verlobungen, behaftet mit
den wunderbarsten Erinnerungen - beäugt es unerbittlich und
krächzt
dann einen Preis heraus, der nicht annähernd mit den Vorstellungen
der
Verzweifelten übereinstimmt. Eine Szene wie bei Balzac, bei Zola,
bei
Dickens. Dantes Inferno. Fegefeuer. So etwas schwante ihm, als er - zum
ersten Male in seinem Leben - eintrat, ins Leihhaus.
Aber es war mäuschenstill und leer. Nur ein
kurzer
Flur führte in den Schalterraum, mit leisen Schritten betrat er
ihn,
über einen Teppich, der jedes Geräusch verschluckte. Durch
dickes Glas
sah er auf zwei Plätze, zwei Schalterplätze, wie in einer
Bank. Beide
Plätze waren leer. Außer ihm war niemand im Raum. Verwundert
sah er
sich um. An den Wänden waren Vitrinen ausgestellt, mit Uhren,
Füllfederhaltern, Schmuck. Er blickte auf die Vitrinen, nahm sich
inständig vor, dass seine Schätze dort nicht landen werden,
dass er sie
rechtzeitig wieder auslösen werde. Unsicher sah er sich weiter um.
Was
nun? Schließlich erblickte er eine Klingel an der Glaswand. Er
klingelte also, aber die Klingel blieb lautlos. Trotzdem schlurfte
jetzt, aus einer hinteren unsichtbaren Ecke des Raumes, jemand zum
Schalter. Ein Mann kam hervor, mittelalt, sehr freundlich. Dick, mit
rosigem Gesicht. Betont jovial. Sofort bemüht, seiner Kundschaft
die
Scham zu nehmen, vor seinem Schalter, durch besonders zuvorkommende
Freundlichkeit, in seinem Blick lag - unausgesprochen, aber chronisch:
'Wir sind doch alle Mal irgendwann in Schwierigkeiten. Dafür muss
man
sich doch nicht schämen.'
Der Mann besah sich die Dinge schließlich,
nacheinander, prüfend - und fragte dann: "Na, und nun mal
rundheraus...was brauchen Sie denn so?"
Er starrte den Mann an. Die Frage überraschte
ihn,
was sollte er sagen? Was er brauchte? 10 000 Euro, um alle Schulden zu
zahlen und noch ein Jahr zu schreiben. Das brauchte er. Benötigte
er.
Auch im Leihhaus sollte man sprachlich korrekt bleiben. Aber was seine
Sachen hier wert waren - davon hatte er nun keine Ahnung. Deshalb
entschloss er sich zur Offensive: "Was könnten Sie denn geben?"
Der Mann fingerte wieder herum, nahm alles noch
einmal in die Hand. Zu den Manschettenknöpfen sagte er
Manschknös. Und
für den Füllfederhalter, für die Uhr und die
Manschknös könnte er
insgesamt also 1200 geben. Ob das in Ordnung wäre?
1200! Das war viel mehr, als er erwartet hatte!
1200! Das war großartig! Auszulösen in drei Monaten, sogar
verlängern
war möglich. Ein Hauch von Morgenröte tauchte plötzlich
auf, wenigstens
konnte er wieder essen, trinken, rauchen, für einige Wochen. Und
ein
bisschen Miete zahlen. Wie ein normaler Mensch. Zum Friseur gehen, zum
Schuster. Klopapier kaufen. Vorräte. Und wieder ein paar Wochen
schreiben. ... Ein Geschenk war das! Und dies nur für einen
Füllfederhalter! Wozu war der schon gut? Ein Bleistift tat's ja
schließlich auch. Und Uhren gab's an jeder Ecke, wer brauchte
heute
noch eine Uhr? Und Manschknös erst! Etwas
Überflüssigeres als
Manschknös gab's ja gar nicht. Nichts davon tat wirklich weh.
Und für die Zukunft muss man es dann eben
sportlich
nehmen. Es eben schaffen, die Dinge hier rechtzeitig wieder
auszulösen.
Immer schön fleißig sein! Weiter schreiben! Nicht aufgeben.
Dann wird
es schon alles...jetzt ist erst mal ein paar Wochen Ruhe.
Dies alles schoss ihm durch den Kopf, in einer Sekunde, und der Mann
hinter dem Schalter wartete immer noch auf eine Antwort.
Er sagte deshalb, lapidar, unbeteiligt: "1200? Ok! Aber kleinere
Scheine, wenn's geht."
Und er nahm die 1200, gelassen, in kleinen Scheinen, verließ
lautlos das menschenleere Leihhaus und trat wieder auf die
Straße.
Die Sonne schien, alles wurde grün - und er fühlte sich
plötzlich wie ein König.
von: © Marc Hecht, marcohecht@aol.com |
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