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"Die Freiheit liegt darin, dass man
sie denken kann."Enno Ahrens:AusblickAugenblicke wie aus Schießscharten, in die morbide Umwelt, wie Scheinwerfer mit Bewusstsein; die beschränkte Auswahl ihre Ursache und die Reflektion Wirkung zugleich, reduziert im kleinen schweifenden Lichtfocus auf einer riesigen wachsenden Landschaft im Dunkel seiner selbst, liegt jeweils die ganze trügerische Wahrheit der Wahrnehmung.Das Universum ist eine Einheit, die sich nicht selbst Schaden zufügt, sondern sich nur umstrukturiert! Für den Menschen hoffe ich mal, zwar vielleicht fehlgeleitet aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus und total verrückt, dass der Geist vor dem Ableben als Transmitter fungiert, der Informationen aus dem Körper auf seine oder eine andere immaterielle Ebene kopiert und so den ganzen Menschen praktisch als nichtstoffliches Duplikat ins Jenseits (andere Daseinsebene) befördert, wo das Individuum dann als geisternde Erscheinung weiterexistiert und die schlimmen Erfahrungen als Erdwesen, Schmerz, Trauer, Ungerechtigkeit nur mehr als codierte Ideen im Geistigen schmerzfrei wahrgenommen und mit ihnen kommuniziert wird als geistiger Reichtum. So hat die Daseinsstufe auf der Erde ihren Sinn und verliert gleichsam ihren Schrecken. Die durchlebte, durchlittene, durchliebte gesamte unmittelbar fassbare vitale Bandbreite des polarisierten Lebens zwischen Freude und Trauer, Tag und Nacht, wird zu einem bewusstseinserweiternden Lernprozess, ein Erfahrungsschatz, letztlich mitkonzipiert fürs Jenseits. Im Jenseits kann man so das Böse leben, ohne jemanden im Geringsten vital zu schädigen, im Gegenteil, es wird Teil eines lebendigen Spiels vermehrter geistiger Möglichkeiten. Als Geistwesen nimmt der Mensch keinen Raum ein. Im Jenseits entsteht kein Platzmangel und jede einziehende Kreatur wirkt bereichernd. Die erdeigenen Erfahrungen eines Menschen gehören aber nicht mehr zu seinem entsprechenden Ich. Im Jenseits gibt es kein abgegrenztes Ego, alle haben an allem teil. So kann der Geist eines gestorbenen Säuglings ebenso intensiv an der geistigen Welt des Jenseits teilhaben wie der eines mit 80 Jahren Verstorbenen mit einem sehr hohen Haben auf seinem irdischen Erfahrungskonto. Der Alte hat mehr mit eingebracht, ist aber der Möglichkeit enthoben, es auf sich selbst zu beziehen. Darum sind die Wesen im Jenseits frei. Auf der Erde hat die Liebe einen ähnlichen Charakter, sie durchdringt die individuelle Grenze und ist dann weit mehr und anders als die Summe ihrer verschmelzenden Teile. Wir werden alle Götter sein. Als Kind musste man sich ja schon mal anhören: "Von nichts kommt nichts!", fühlte sich zu Unrecht von der Mutter angefrotzt, lag dann nach dem Gute-Nacht-Gebet in seinem Bettchen, und befreite sich mit dem Gedanken: Der liebe Gott hat alles gemacht, wer hat aber den lieben Gott gemacht? Und man war überzeugt, dass es ihn gab. Also kommt doch etwas von nichts - bäh!. Aber das "Nichts" sagt ja nichts. Die Spekulationen und Vorstellungen darüber bleiben. Ich liebe einfach diese Visionen. Dass sie sich erfüllen, scheint mir unwahrscheinlicher, als würde ich bei einem einsamen Spaziergang in einem Herbstwald die Liebe zu einer Frau finden. Aber wer weiß, manche Träume sollen sich erfüllen, wenn man nur fest genug daran glaubt. * weiß stilles Nichts in grellem Wahn rastlos hämmernd und wirkend Schöpfung * |
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