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RomanHomeHemmann: Der unwerte Schatz Schulexil, Markus Fifka John Baltasar Baltz: Der weite Weg nach Liverpool Galois Schweigen, Roman von Bernd Klein Galgenwald - Das Mädchen vom Waldrand Vincent E. Noel: Opferkind. Das Problem mit der vergeudeten Schwester Michael Milde: Das Fragment Marcus Khalil, Schwarze Seele Wolfgang Wallner-F.: Joseph der Weg zum Graal Vincent E. Noel: Die Ballade von Marie und dem ewigen Regen Novität: »Zombies«, Erzählungen von A. J. Weigoni Geh und fürchte Dich nicht Die Sammlung, Stefan Ernst Corina Vogtländer: Liftgirl Der wild blühende Garten Keiner trägt die Schuld Andy Claus: Kristallseele Fabian Knipper: Erfahrungen: Fiktion, Träume, Realitäten, Wirklichkeiten und Wahrheiten, Horitschon Becker: Der Abend des Adlers Etrusker-AG, Roman von Bernd Klein Der immerwährende Augenblick Galgenwald - Das Witchboard Die Viererkette - Ein Buch über Freundschaft, Fußball und das Ganze Wolfgang Wallner-F.: Elihu Hans-Manfred Milde: Die Ehrenwortgeschichte Ama Dea: Weiße Waratah Ruben Raider: April im Winter Neuen Text eingeben
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Galgenwald - Das Mädchen vom Waldrand Gruselbuch für Jugendliche ab 12 Es gibt keine Geister? Aber sicher, - In dem Dorf Hannbach,im Galgenwald gibt es sie, - ganz bestimmt. Klappentext: „Ausgerechnet nach Hannbach“, denkt sich Carina als sie mit ihrer Mutter in das kleine abgelegene Dorf zieht das an einem unheimlichen Wald grenzt. Alle warnen vor dem Wald. Doch Carina, wie von einer unsichtbaren Macht getrieben, hält sich immer öfter in seiner Nähe auf und begegnet dort einem geheimnisvollen Mädchen. In der Schule lernt sie einen Jungen kennen. Jan, - den Carina ziemlich nett findet. Doch Tatjana, ein Mädchen aus ihrer Klasse, betrachtet Jan als ihr Eigentum und droht ihr. Schon bald muss sich Carina fragen wie gefährlich Tatjana wirklich ist. Und was hat es mit dem Mädchen vom Waldrand auf sich? Was hat sie vor? Auszug aus dem Buch: „Carina nun trödel doch nicht so. Nimm deine Kisten und trag sie hinauf in dein Zimmer.“ Ärgerlich sah ich meine Mutter an. Ich hasste es wenn sie so mit mir sprach. Am meisten hasste ich es wenn sie das vor fremden Erwachsenen tat. Und am allermeisten, wenn Jugendliche in meinem Alter es mit bekamen. Und beides war der Fall. Die drei Männer vom Umzugsservice schauten mich aufmunternd lächelnd an und die fünf Jugendlichen auf der anderen Straßenseite kicherten schadenfroh. Ich schnappte mir eine meiner Kisten und versuchte dabei nicht auf die andere Straßenseite zu sehen. Ich merkte wie mir die Röte ins Gesicht schoss. Das passierte mir immer wenn mir etwas peinlich war. Mit zügigen Schritten lief ich, bepackt mit einem vollen Umzugskarton, auf das Haus zu. Und dann geschah es. Ich übersah die erste Stufe, stolperte und fiel der Länge nach hin. Meine Kiste landete auf dem Gehweg und alle meine Sachen lagen auf dem Boden herum. Nun kicherten sie auf der anderen Straßenseite nicht mehr. Jetzt lachten sie. In dem Moment kam meine Mutter aus dem Haus. „Oh nein. Carina, was tust du denn schon wieder. So werden wir nie fertig. Es ist schon zwanzig Uhr vorbei und in einer halben Stunde muss der Wagen leer sein. Wieso bist du nur so tollpatschig. Kann man dich denn gar nichts an heißen? Was ist nur los mit dir?“ Kein Wort davon ob ich mir weh getan hatte. Nur Vorwürfe. Und dann das Gelächter der Jugendlichen auf der anderen Straßenseite. Sie hatten alles haarklein mitbekommen und mir schossen die Tränen in die Augen. Ich stand auf. „Mach doch einfach den ganzen Kram alleine“, fauchte ich meine Mutter an. Ich schubste sie zur Seite als ich an ihr vorbeirannte. Ich ging hinauf in den zweiten Stock des Hauses, wo sich mein neues Zimmer befand. Zornig warf ich lautstark die Zimmertüre hinter mir zu. Mein Bett stand schon fertig aufgebaut mitten im Raum. Ich hechtete mich darauf und presste mein Gesicht in die flauschige Wolldecke. Plötzlich sprang meine Katze Sammy zu mir aufs Bett und miaute, während sie sich mit ihrem samtweichen Fell tröstend gegen mich presste. Das Fenster war leicht geöffnet und so konnte ich immer noch das Gelächter der Jugendlichen hören. Sicher galt es nicht mehr mir. Sie alberten dort auf der Straße herum und hatten mich längst schon wieder vergessen. „Carina, kannst du denn gar nichts richtig machen?“, hörte ich ein Mädchen die Stimme meiner Mutter nachäffen. Sie erntete dafür das grölende Gelächter der Jungs. Und das Lachen der beiden Mädchen klang für mich wie das Gackern von wild gewordenen Hühnern. „Oh nein“, stöhnte ich in meine Decke. „Das war ja eine tolle Vorstellung.“ Beitrag von: Anita Hintz, Anita.Hintz@yahoo.de http://galgenwald.jimdo.com
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