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RomanHomeHemmann: Der unwerte Schatz Schulexil, Markus Fifka John Baltasar Baltz: Der weite Weg nach Liverpool Galois Schweigen, Roman von Bernd Klein Galgenwald - Das Mädchen vom Waldrand Vincent E. Noel: Opferkind. Das Problem mit der vergeudeten Schwester Michael Milde: Das Fragment Marcus Khalil, Schwarze Seele Wolfgang Wallner-F.: Joseph der Weg zum Graal Vincent E. Noel: Die Ballade von Marie und dem ewigen Regen Die Sammlung, Stefan Ernst Corina Vogtländer: Liftgirl Der wild blühende Garten Keiner trägt die Schuld Andy Claus: Kristallseele Fabian Knipper: Erfahrungen: Fiktion, Träume, Realitäten, Wirklichkeiten und Wahrheiten, Horitschon Becker: Der Abend des Adlers Der immerwährende Augenblick Die Viererkette - Ein Buch über Freundschaft, Fußball und das Ganze Wolfgang Wallner-F.: Elihu Hans-Manfred Milde: Die Ehrenwortgeschichte Ama Dea: Weiße Waratah Ruben Raider: April im Winter Neuen Text eingeben
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Vincent E. Noel: Die Ballade von Marie und dem ewigen Regen Dieses Buch handelt von einer Liebe, der kein Glück, keine Zukunft gegönnt ist. Nils ist ein junger Mann, der mit seinem verwitweten Vater Alfred unter einem Dach in einer Stadt lebt, in der es immer regnet, und rettungslos in Marie verliebt ist. Er beobachtet sie heimlich, weiß alles über sie, sie aber sieht ihn nicht. Er sieht, wie sie sich verändert, ihre Kleidung schwarz wird, ihre Noten nachlassen, sie ihr Interesse sogar für ihre große Leidenschaft, ihre Jazzflöte, verliert, denn es gibt nur noch diesen Mann. Ob sie etwas miteinander haben? Nils glaubt es, ist sich aber nicht sicher. Es gibt Anzeichen, wie etwa, daß sie nicht mehr mit dem Bus fährt, sondern aus dem Peugeot des Musiklehrers aussteigt, Perlenohrringe, die viel zu teuer für ihr Taschengeld sind. Trotzdem, vielleicht bildet sich Nils das alles nur ein? Ihre Eltern merken die Veränderungen auch. Doch ihre Versuche, sie anzusprechen, fruchten nicht. Ihre Mutter erdreistet sich, ihre Zimmertür aufzubrechen, die immer verschlossen ist, und ihre Tagebücher zu lesen. Es kommt zum großen Krach, Marie packt ihre Sachen und flüchtet an den See, an dem sie sich sonst auch immer versteckt, wenn sie von der Welt nichts mehr wissen will. Nils ist der einzigste Mensch, der sich Sorgen um sie macht, der einzigste, der sieht, wie sie Selbstmord begehen will, doch er tut nichts, um ihr zu helfen. Der Versuch scheitert, sie kehrt zu den Eltern zurück und erfährt dann vom Musiklehrer, daß er in eine andere Stadt zieht. Das Ende bleibt offen. Eine sehr melancholische Geschichte, doch auch atmosphärisch dicht, sinnlich, voll stiller Poesie. Die große Frage ist: wie sehr lohnt es sich, für die Liebe zu kämpfen? Beitrag von: Daniel Dommer, Korallenauge@gmx.de
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