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Das NibelungenliedDas Nibelungenlied ist das berühmte Heldenepos, dessen Dichter unbekannt ist und von dem kein Original erhalten ist. Es ist in Mittelhochdeutsch verfasst und geht auf verschiedene Sagen zurück, die gegen 1200 schriftlich festgehalten wurden. Der Titel leitet sich von der Schlusszeile in einer der beiden Haupttextfassungen ab: "hât daz mære ein ende: daz ist der Nibelunge liet", was soviel bedeutet wie "hier hat die Geschichte ein Ende: das ist das Lied von den Nibelungen"Im ersten Teil des Epos handelt er vom jungen Siegfried von Xanten, welcher den Schatz der Nibelungen findet und erkämpft. Durch ein Bad im Blut des im Kampf getöteten Lindwurms (Drachen) wird Siegfried nahezu unverwundbar. Er wirbt um die Hand von Kriemhild, der schönen Tochter Utes und Schwester der Burgundenkönige. Erst nachdem Siegfried die jungfräuliche Brünhild, die Königin von Island, durch eine List für Gunther zur Frau erworben hat, erhält er die Hand Kriemhilds. Ihr erzählt er das Geheimnis, welches ihr im Streit mit Brunhilde herausrutscht. Brünhild veranlasst daraufhin den Gefolgsmann Hagen von Tronje, Siegfried auf der Jagt zu ermorden. Kriemhild ist untröstlich und ihre Rache bringt schließlich den Untergang der Burgunden, wovon im zweiten Teil des Epos erzählt wird. (© Jennifer Streibert) |
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| 2010, Bernd Klein | ||