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Niels Henrik AbelBiografieEr wurde am 5. August 1802 in Frindoe, nahe Stavanger, in Norwegen geboren und starb am 6. April 1829 in Froland in Norwegen.Sein Vater, Soren Georg Abel, war Theologe und Philologe und sein Großvater war ein protestantischer Pfarrer bei Gjerstad in der Nöhe von Risor. Soren Abel war mit Ane Marie Simonson, der Tochter eines Händlers, verheiratet. Niels war das zweite von sieben Kindern. Als er ein Jahr alt war, starb sein Großvater und sein Vater wurde als sein Nachfolger im Amt des Pfarrers in Gjerstad berufen. Seine ersten Kindheitsjahre waren von Armut geprägt, was zum einen aus der schweren wirtschaftlichen Krise resultiert, in der sich Schweden in dieser Zeit befand, zum anderen gab es aber auch wohl häusliche Probleme. D. Standers schreibt in seinem Buch "Makers of modern mathematics : Niels Henrik Abel" (1987), dass sein Vater Alkoholprobleme hatte und seine Mutter eine laxe Moral. 1821 begann Abel sein Studium an der Universität von Christiania in Oslo. Die Zeit von 1825 bis 1827 verbrachte er in Paris, Berlin und Göttingen. In Paris traf er auch den berühmten Mathematiker Augustin-Louis Cauchy über den er in einem Brief an seinen Lehrer Berndt Michael Holboe schrieb: "Cauchy ist verrückt und es ist unmöglich mit ihm zu kommunizieren. Aber zur Zeit ist er der Mathematiker, der weiß, wie man die Dinge in der Mathematik angehen muss. Sein Wekr ist hervorragend, aber schwer zu lesen." Abel war enttäsucht, dass Cauche seine eigene Arbeit nicht würdigte. Er schrieb ebenfalls an Holmboe: "Ich zeigte ihm meinen Artikel (mémoire) und er schenkte ihm nur einen flüchtigen Blick." Abel beschäftigte sich mit der Lösung zweier mathematischer Probleme, die bereits von vielen Mathematikern vor ihm erfolglos bearbeitet worden waren:
Damit forschte er im gleichen Gebiet wie Evariste Galois und kam unabhängig von diesem zu ähnlichen Ergebnissen. Obwohl Abel nicht weit von Evariste Galois in Paris wohnte, hat er den damals erst 16 Jahre alten Evariste nicht kennengelernt und auch seine Arbeiten nicht gelesen. Nach seiner Rückkehr nach Norwegen arbeitete er als Dozent an der Universität und Ingenieurschule in Christiania. Im Jahre 1824 gelang ihm der Beweis, dass eine allgemeine Gleichung fünften Grades nicht durch eine Formel gelöst werden kann, die sich auf Wurzeln und arithmetische Grundoperationen beschränkt. Diese Arbeit schickte er auch an Carl Friedrich Gauss, der sie mit dem Kommentar "Schon wieder so eine Ungeheuerlichkeit" auf die Seite geworfen haben. Abel starb 1829 an Lungentuberkulose. Zwei Jahre nach seinem Tod kam ein Brief von Berlin an, in dem die lang ersehnte Professur angeboten wurde. Nach Abel sind die abelschen Gruppen und die abelschen Integrale benannt. Die norwegische Akademie der Wissenschaften vergibt seit 2003 den Abel-Preis. Ein aufleuchtender Blitzvon Arild Stubhaug(englisch: Niels Henrik Abel and his Times) Das dramatische Leben eines hervorragenden
mathematischen Genies: Niels Henrik Abel (1802-1829). Arild Stubhaug,
die selbst sowohl Historikerin als auch Mathematikerin ist, hat eine
endgültige Biografie über Niels Henrik Abel geschrieben. Die
norwegische Originalausgabe war ein riesiger Erfolg gewesen und sie
erhielt dafür den Brageprisen, ein
prestigeträchtigernorwegischer Literaturpreis. |
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