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Evariste Galois"Um 1830 herum [leuchtet] in Frankreich ein neuer Stern von ungeahntem Glanz am Himmel der reinen Mathematik auf ..., um freilich einem Meteor gleich, sehr bald zu verlöschen: Évarite Galois."Felix Klein: Mathematik im 19. Jahrhundert. Berlin, 1926, S. 88 Viele Mathematiker lieferten unglaubliche Beiträge zur Mathematik, aber dennoch findet man keine Romane über ihr Leben. Meistens war ihr Leben zu einfach und normal. Keine spektakulären Liebesabenteuer und keine außergewöhnliche politische Betätigung. Manchmal ist es sogar schwer über solche Mathematiker biographische Daten zu finden. Bei Galois sieht die Sache anders aus. Galois ist einer der größten Mathematiker und die Ereignisse seines Lebens schreien förmlich danach in Literatur verwandelt zu werden. In seinem Leben ist alles, was ein Schriftsteller für einen Roman oder gar einen Thriller braucht. Quem di diligunt, adolescens moritur. (Wen die Götter lieben, stirbt jung.) schrieb Titus Maccius Plautus (Bacchides) und Nietzsche fügte hinzu, dass sie ewig in der Gemeinschaft der Götter lebten. Galois starb jung, viel zu jung und von seinem Genie her gesehen, musste er ein Liebling der Götter gewesen sein. Ob er seinen Platz im Olymp oder im Himmel gefunden hat, ist eine theologische Frage, aber fest steht, dass er einen Ehrenplatz in den Herzen der Mathematiker und Wissenschaftler gefunden hat. Viele Biographien und Romane stellen sicher, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird.
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