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Sophus Lie

und die Kühnheit seiner Gedanken


Marius Sophus Lie wurde am 17. Dezember 1842 im norwegischen Nordfjordeid geboren und starb am 18. Februar 1899 in Oslo. 1865 diplomierte er in Mathematik, aber er war zunächst unschlüssig über seine weitere berufliche Entwicklung. 1869 veröffentlichte er seine erste mathamtische Veröffentlichung. Sein Leben und Werk ist stark verflochten mit dem Mathematiker Felix Klein, der entscheidend Lies Laufbahn beeinflusste. 1872 erhielt Lie eine Professur in Christiana und 1886 wurde er zum Nachfolger Felix Kleins ernannt. Sophus Lie, der zu Depressionen neigte, erlitt 1889 einen Nervenzusammenbruch, der möglicherweise auch mit seinem starken Heimweh nach Norwegen zusammenhing. 1898 erhielt Lie wieder einen Lehrstuhl in Norwegen, wo er 1899 starb.

Nach ihm sind die Lie-Gruppen und Lie-Algebren benannt, die er entdeckte.

Zu empfehlen ist die folgende Biographie aus dem Springer Verlag:

Sophus LieEs war die Kühnheit meiner Gedanken

Der Mathematiker Sophus Lie

Stubhaug, Arild
2003, XIV, 578 S. 105 illus., 8 in Farbe., Geb.
ISBN: 3-540-43657-X


Über diese Biographie:
"...dieses Buch ist ohne eine einzige Formel oder präzise mathematische Definition. Was aber Stubhaug uns durch seine umfangreichen Nachforschungen, hauptsächlich in Briefen Lies ... mitteilen kann, lässt ... ein breiteres Bild von Lie, der wissenschaftlichen und politischen Situation Norwegens zu Lies Zeit, und des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens an Lies Wirkungsstätten entstehen. ... Insbesondere erfährt man viel über den wissenschaftlichen Kontakt zwischen Lie und anderen mathematischen Größen der damaligen Zeit..."
(E. Vogt, www.mathematik.de)



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