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Galgenwald - Das Mädchen vom Waldrand

Gruselbuch f√ľr Jugendliche ab 12

Es gibt keine Geister? Aber sicher, - In dem Dorf Hannbach,im Galgenwald gibt es sie, - ganz bestimmt.

Klappentext:

¬ĄAusgerechnet nach Hannbach¬ď, denkt sich Carina als sie mit ihrer Mutter in das kleine abgelegene Dorf zieht das an einem unheimlichen Wald grenzt.

Alle warnen vor dem Wald.

Doch Carina, wie von einer unsichtbaren Macht getrieben, hält sich immer öfter in seiner Nähe auf und begegnet dort einem geheimnisvollen Mädchen.

In der Schule lernt sie einen Jungen kennen.

Jan, - den Carina ziemlich nett findet.

Doch Tatjana, ein Mädchen aus ihrer Klasse, betrachtet Jan als ihr Eigentum und droht ihr.

Schon bald muss sich Carina fragen wie gefährlich Tatjana wirklich ist.

Und was hat es mit dem Mädchen vom Waldrand auf sich?

Was hat sie vor?

Auszug aus dem Buch:

¬ĄCarina nun tr√∂del doch nicht so. Nimm deine Kisten und trag sie hinauf in dein Zimmer.¬ď

√Ąrgerlich sah ich meine Mutter an. Ich hasste es wenn sie so mit mir sprach. Am meisten hasste ich es wenn sie das vor fremden Erwachsenen tat. Und am allermeisten, wenn Jugendliche in meinem Alter es mit bekamen.

Und beides war der Fall.

Die drei M√§nner vom Umzugsservice schauten mich aufmunternd l√§chelnd an und die f√ľnf Jugendlichen auf der anderen Stra√üenseite kicherten schadenfroh.

Ich schnappte mir eine meiner Kisten und versuchte dabei nicht auf die andere Stra√üenseite zu sehen. Ich merkte wie mir die R√∂te ins Gesicht schoss. Das passierte mir immer wenn mir etwas peinlich war. Mit z√ľgigen Schritten lief ich, bepackt mit einem vollen Umzugskarton, auf das Haus zu. Und dann geschah es. Ich √ľbersah die erste Stufe, stolperte und fiel der L√§nge nach hin. Meine Kiste landete auf dem Gehweg und alle meine Sachen lagen auf dem Boden herum. Nun kicherten sie auf der anderen Stra√üenseite nicht mehr. Jetzt lachten sie.

In dem Moment kam meine Mutter aus dem Haus.

¬ĄOh nein. Carina, was tust du denn schon wieder. So werden wir nie fertig. Es ist schon zwanzig Uhr vorbei und in einer halben Stunde muss der Wagen leer sein. Wieso bist du nur so tollpatschig. Kann man dich denn gar nichts an hei√üen? Was ist nur los mit dir?¬ď

Kein Wort davon ob ich mir weh getan hatte. Nur Vorw√ľrfe. Und dann das Gel√§chter der Jugendlichen auf der anderen Stra√üenseite. Sie hatten alles haarklein mitbekommen und mir schossen die Tr√§nen in die Augen. Ich stand auf.

¬ĄMach doch einfach den ganzen Kram alleine¬ď, fauchte ich meine Mutter an.

Ich schubste sie zur Seite als ich an ihr vorbeirannte. Ich ging hinauf in den zweiten Stock des Hauses, wo sich mein neues Zimmer befand. Zornig warf ich lautstark die Zimmert√ľre hinter mir zu. Mein Bett stand schon fertig aufgebaut mitten im Raum.

Ich hechtete mich darauf und presste mein Gesicht in die flauschige Wolldecke. Plötzlich sprang meine Katze Sammy zu mir aufs Bett und miaute, während sie sich mit ihrem samtweichen Fell tröstend gegen mich presste.

Das Fenster war leicht geöffnet und so konnte ich immer noch das Gelächter der Jugendlichen hören. Sicher galt es nicht mehr mir. Sie alberten dort auf der Straße herum und hatten mich längst schon wieder vergessen.

¬ĄCarina, kannst du denn gar nichts richtig machen?¬ď, h√∂rte ich ein M√§dchen die Stimme meiner Mutter nach√§ffen.

Sie erntete daf√ľr das gr√∂lende Gel√§chter der Jungs. Und das Lachen der beiden M√§dchen klang f√ľr mich wie das Gackern von wild gewordenen H√ľhnern.

¬ĄOh nein¬ď, st√∂hnte ich in meine Decke. ¬ĄDas war ja eine tolle Vorstellung.¬ď

Beitrag von: Anita Hintz, Anita.Hintz@yahoo.de http://galgenwald.jimdo.com


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